dziwne wiersze
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Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Fruchten voll zu sein;
gieb innen noch zwei sudlichere Tage,
drange sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Susse in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blatter treiben.
This poem appeared in The Essential Rilke by Rainer Maria Rilke, published by Ecco, 1999.

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